BREATHE – Gefangen unter Glas

UnbenanntBREATHE – Gefangen unter Glas
Bd. 1
von Sarah Crossan

Dystopie, Romantik
431* Seiten

Erschienen 2013
im dtv

Inhalt

Durch die Rodung von Wäldern und das Sterben der Seen verliert die Erde den Sauerstoffgehalt in der Luft. Viele Menschen sterben und nur ein geringer Teil der Menschheit kann sich unter Glaskuppeln des Unternehmen BREATHE flüchten. In der Kuppel herrscht eine zwei-Klassen-Gesellschaft und für jeden Atemzug muss bezahlt werden. Quinn und Bea leben schon ihr ganzes Leben unter der Kuppel. Doch Beas Familie lebt sehr eingeschränkt, denn sie gehören zu den Seconds und können sich nur eine bestimmte Menge Sauerstoff leisten. Quinn hingegen gehört zu den Premium-Bürgern. Die beiden Freunde planen einen Ausflug nach draußen. Auf dem Weg raus aus der Kuppel treffen sie auf Alina, die auf der Flucht vor dem Ministerium ist und verhelfen ihr aus der Kuppel zu kommen. So geraten sie zwischen die Fronten von BREATHE und den Rebellen.

Das Leben ohne Sauerstoff…

Mir gefällt das Konzept hinter dem Buch. Die Welt, wie sie später aussehen könnte, wenn keine Bäume mehr wachsen, weil alles abgeholzt wird und die Seen und Meere so vermüllt sind, dass sie sterben. In einem Interview erzählt die Autorin, dass sie mit dem Buch auch etwas Persönliches verbindet, da in der Familie jemand krankheitsbedingt nicht mehr richtig atmen kann und so sei sie auf die Idee gekommen in ihrem Buch der Menschheit das Recht zum Atmen zu nehmen. Ich finde dieses Thema ist schon sehr aktuell und es regt zum Nachdenken an.

Leider hat mich die Geschichte nicht begeistert. Ich habe schon zu viele Bücher gelesen mit demselben Handlungsstrang – einer Person geht es gut, einer nicht und die verlieben sich ineinander und starten selbst eine Rebellion – zu abgegriffen.

Im Buch geht es unter anderem um die Romantik zwischen Bea und Quinn. Zu Beginn der Geschichte, ist sie eher einseitig und Bea denkt Quinn wird sie niemals lieben. Zum Schluss verliebt sich Quinn doch noch in sie. Die Romantik zwischen ihnen finde ich aber dennoch etwas hohl und nicht überzeugend. Unter  anderem ist der Wunsch der Eltern Beas, dass sie ihn heiratet und zu einem Premium aufsteigt. Außerdem lebt Quinn sein ganzes Leben neben Bea her und erst in einem Moment in dem sie sich nach langer Zeit wiedersehen verliebt er sich in sie. Das lässt nicht unbedingt darauf schließen, dass sie es wirklich ernst meinen. Denn Quinn hat sich vorher auch in Alina verguckt.

Das Cover ist wirklich ansprechend und der Grund, weshalb ich mir dieses Buch auch in der Bibliothek geliehen habe. Passend zur Thematik ist der Schriftzug mit blauem Gas umgeben. Die beiden Personen, getrennt durch eine Scheibe kann ich nicht zuordnen. Die unterschiedlichen Hintergründe sind ein toller Kontrast wodurch es die Aufmerksamkeit gut auf sich lenken kann. Allem in allem finde ich es sehr gelungen.

Fazit

Hinter „BREATHE – Gefangen unter Glas“ steckt ein besonderes Konzept und eine tolle Idee. Den Handlungsstrang hingegen, finde ich eher normal und schon zu oft verwendet. Dieser besonderen Idee hätte auch eine besondere Umsetzung gebraucht. Deshalb gebe ich dem Buch

2 Tintenkleckse

 


* dies ist die Seitenanzahl der tatsächlichen Geschichte (ausgenommen Anhängen, wie Danksagungen, weiter Buchtipps o.ä.)

1 Kommentar zu „BREATHE – Gefangen unter Glas

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