LitCamp ich komme! #Tag1

28.06. || LitCamp19
Reisetagebuch

Hallo Freunde des geschriebenen Wortes zu Tag 1 meiner Reise zum Literatur Camp 2019 in Heidelberg!

Das kennt doch wirklich jeder! Man packt die Sachen, weil es auf Reise gehen soll. Aber auch mit Packliste hat man das Gefühl, es fehlt noch etwas. Auf Twitter habe ich ein paar Tweets gefunden, in denen sich die Blogger genau über dieses Problem austauschen. Man beginnt sich Gedanken zu machen – „Was, wenn ich etwas Wichtiges vergessen habe?“ oder “ Ich würde enttäuscht sein, wenn ich in einer Situation nicht diesen oder jenen Gegenstand mithabe!“. Bei mir ist das nicht anders. Bisher gab es keine Fahrt, bei der ich nicht etwas vergessen hatte, wie banal diese Sache auch war. Trotzdem – wer hätt’s gedacht – lebe ich noch! Beim Unterwegssein geht es meiner Meinung nach stark ums Loslassen. Nicht nur, dass man geliebte Menschen zurücklässt oder seine Wohnung in der Heimat. Auch materielle Dinge lässt man los. Mir fällt das oft schwer und letztendlich bin ich mit viel zu viel Gepäck unterwegs. All die Ausrüstung – das dritte Buch, das (Reise-)Tagebuch, Stifte und Papier, das Gesellschaftsspiel – wurden nur mitgeschleppt, während dann vor Ort Anderes wichtiger war. Was ich damit sagen will ist, dass man aufhören sollte, sich Stress zu machen. Also bin ich das Aufbrechen in Ruhe angegangen. Außerdem kann es auch total befreiend sein, mal ein paar Tage mit weniger Besitztümern und „Zeug“ zu leben. Ich jedenfalls genieße es gerade, als Backpacker durch Deutschland zu fahren. Wie geht es euch in solchen Situationen? Passiert es euch häufig, dass ihr Sachen zuhause vergesst? Und kommt ihr gut damit klar, mal ohne Überfluss zu leben?

So, genug über’s Abreisen philosophiert! Am Bahnhof angekommen geht die Reise los. Es geht nach Heidelberg auf Literatur-Camp 2019. Es ist schön: strahlendes Wetter und gute Laune. So richtig aufgeregt bin ich gar nicht. Bis zwei Menschen zusteigen und sich lautstark über ein Fantasybuch unterhalten. Ob die beiden wohl auch nach Heidelberg fahren?

Meine Elementarlesechallenge steht seit Anfang des Jahres still. Deshalb habe ich einen Aufruf gestartet, um Hilfe bei der Bücherauswahl zu bekommen. Jetzt ist es soweit – ich lese das erste Buch, welches zu einer der Aufgaben passt. Es handelt sich um „Ophelia Scale – die Welt wird brennen“. Mein erste Eindruck vom Buch ist sehr gut. Es geht um eine Welt, in der Technologie verboten wurde. Deshalb kämpft die Protagonistin Opeilia Scale mit in einer Gruppe von Widerstandskämpfer*innen, die das Ziel haben, den König mit seiner Anti-Technologie-Politik zu stürzen. Ob ihnen das gelingt?

Zum Schluss gibt es eine Ankündigung: Die Fortsetzung zu “ Die Optimierer“ von Theresa Hannig ist veröffentlicht! Die Geschichte in der Optimalwohlökonomie geht weiter!
Hier der Klappentext zu „Die Unvollkomenen“:

Bundesrepublik Europa, 2057: Es herrscht Frieden in der Optimalwohlökonomie, einem lückenlosen Überwachungssystem, in dem mithilfe von Kameras, Linsen und Chips alles erfasst und gespeichert wird. Menschen und hochentwickelte Roboter sollen Seite an Seite leben. Störenfriede werden weggesperrt.
So auch die Systemkritikerin Lila. Als sie im Gefängnis aus einem künstlichen Koma erwacht, stellt sie fest, dass ihr schlimmster Albtraum wahr geworden ist: Die BEU wird von einer KI regiert. Samson Freitag wird als Gottkönig verehrt und erpresst von den Bürgern optimalkonformes Verhalten. Für Lila steht fest, dass sie Samsons Herrschaft und die Entmündigung der Menschen beenden muss. Ihr gelingt die Flucht, doch Samson spürt sie auf und bietet ihr einen Deal an, den Lila nicht ausschlagen kann… (Quelle: https://theresahannig.de/die-unvollkommenen/)

Es bleibt also spannend. Um was für einen Deal handelt es sich? Und wird es einen Ausweg aus der aktuellen Situation der BEU geben? Das Buch habe ich schon vorbestellt. Jetzt kann ich es nur nicht abholen, weil ich gar nicht zuhause bin. Ungünstig…

Inzwischen bin ich im Zimmer meiner Unterkunft angekommen und freue mich riesig auf den nächsten Tag. Um 8.30 Uhr beginnt das LitCamp, also gönne ich mir jetzt noch eine Mütze schlaf… Bis morgen!

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