Was so in mir steckt

Was so in mir steckt von Barry Jonsberg

Was so in mir steckt
Roman
von Barry Jonsberg
345* Seiten
Jugend, Romantik

erschienen am 09.September 2019
im cbj Verlag

 

Was so in der Geschichte steckt

In Barry Jonsbergs Roman geht es um den 13-jährigen Rob. Er schreibt aus seiner Sicht, ähnlich wie in einem Tagebuch. Rob ist sehr schüchtern und wird in der Schule nicht wahrgenommen. Die einzige Ausnahme stellt ein Schlägertyp dar, der Rob jeden Tag zu einer Schlägerei herausfordert. Rob geht darauf nicht ein. Dann verliebt er sich in ein Mädchen aus seinem Jahrgang. Mit einem Fußballspiel will er auf sich aufmerksam machen und das Mädchen für sich gewinnen. Leider ist er überhaupt nicht sportlich. Aber er gibt nicht auf!

 

Hoch gelobt und tief gefallen

Ein Mitglied aus dem örtlichen LeseClub hat das Buch gelesen und schwärmte beim nächsten Treffen über die Geschichte. Ein Junge, der sich Hals über Kopf verliebt hat und alles tun will, um das Herz dieses Mädchens für sich zu gewinnen. Sogar als Torwart, ein Fußballspiel zu bestreiten, obwohl er überhaupt nicht spielen kann. Das klang nach einer lohnenswerten Liebesgeschichte. Spannend, dass in dieser Genre nicht aus der Sicht eines hoffnungslos-verliebten Mädchen erzählt wird! So stieg die Erwartung. Und dann fange ich an zu lesen. Mir gefällt das Cover gut und die Kapitelüberschrift ist ansprechend gestaltet. Das Buch beginnt mit einer etwas holprigen Vorstellung des Protagonisten. Rob scheint nicht nur Hauptfigur der Handlung, sondern auch gleich professioneller Autor zu sein. Na ja, oder er versucht es zumindest. Es stellt sich heraus, dass er Kenntnis über das Schreiben von Büchern hat, die er dem Leser gleich präsentiert. Was auf den ersten Blick sympathisch wirkt, wird nach einiger Zeit nervig.

In der Familie scheint Rob niemanden zu haben, mit dem er sich ernsthaft unterhalten kann. Sein Vater liest abwesend die Zeitung. Ab und zu fährt er mit Rob zusammen zum Golf spielen. Aber nur, weil der Vater Rob zum Schieben des Wagens mit den Schlägern braucht. Die Mutter ist da etwas anders. Sie spricht immerhin mit Rob noch etwas. Allerdings glaubt sie nicht daran, dass es eine gute Idee ist, das Mädchen mit Fußballspielen zu beeindrucken. Der Großvater scheint eine letzte große Hoffnung zu sein, der Rob etwas unterstützt. Allerdings auf seine ganz spezielle Art und Weise. So richtig gern haben kann ich ihn leider trotzdem nicht. Er macht sich einen Spaß daraus darauf zu wetten, wer im Altersheim als nächstes ins Gras beißt.

Immerhin Rob selbst hat mich positiv überrascht. Ich wusste schon, dass er eine starke Persönlichkeit ist. Zusätzlich kommt heraus, dass Rob ein schlauer Junge ist, der viel nachdenkt. Das bekommt man von außen nicht mit. Das ist das Verblüffende! Er denkt über die Bedeutung von Liebe nach und sagt von sich selbst, er sei ein Forscher.

Alles im Allem hat es mir keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Nach 70 Seiten habe ich es dann zur Seite gelegt. Enttäuscht, weil ich mir mehr Freude am Lesen erhofft habe. Der Schreibstil und die Art des Buches hat mir nicht gefallen. Die Namen klingen absurd und die Charaktere wirken fremd.

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