Rezension zu „Nur kurz leben“

Hallo liebe Bücherfreunde!

Vor knapp einem Monat habe ich die Chance bekommen ein Buch einer Jungautorin vor der Veröffentlichung zu lesen. Heute möchte ich euch erzählen warum es sich lohnt dieses Buch zu lesen!

In „Nur kurz leben“ von Catherine Strefford geht es um Richard, der sein normales Leben satt hat. Mit einem hohen Berg Schulden von seiner Oma, die ihn großgezogen hat, und einem abgebrochenen Studium, landet er in einem „Scheißleben“. Mit drei Minijobs halt er sich über Wasser. Jeden Tag der selbe Mist. Bewerbungen werden abgelehnt und dann wird er bei der Tankstelle auch noch gefeuert. Einen Ausweg bietet der Diebstahl der Einnahmen der Tankstelle. Dies gelingt und er haut mit dem Auto einer Kundin ab. Dummerweise sitzt noch jemand im Auto. Leon, ein über bemutterter Teenager, der sich kurzerhand der Reise anschließt.

Der Anfang des Buches hat mich überrascht. Richie hat angefangen über die Mittelmäßigkeit von Menschen zu philosophieren, was den Eindruck erweckt es ginge im Buch um einen Ratgeber. So ist das Leben vorher und nun reflektiere und beginne dein Leben umzukrempeln… Naja, das war es dann wohl nicht ganz. Stattdessen wartet eine kurze Geschichte über zwei unglückliche Seelen auf mich. Die beiden Charaktere erinnerten mich an Daniel und Lars aus „Dieses bescheuerte Herz“. Beide Bücher empfinde ich als Bücher fürs Herz. Ich weiß nicht wie man das beschreiben kann. Es sind die Geschichten, die einem sehr nahe gehen und einen auf eine Art glücklich machen. Wer zumindest eins der Bücher kennt wird wissen, dass es eigentlich auch sehr traurige Bücher sind. Aber selbst diese Trauer tut auf eine gewisse Weise gut. 

Insgesamt ist „Nur kurz leben“ ein wirklich toll geschriebenes Buch mit einer aufregenden und ansprechenden Geschichte. Deshalb vergebe ich 4 Tintenkleckse!

 


Details zum Buch

 

Titel: Nur kurz leben
Autorin: Catherine Strefford
Verlag: BoD (Books on demand)

Seiten: 98 Seiten
Genre: Entwicklungsroman

2 Kommentare zu „Rezension zu „Nur kurz leben“

  1. gedanken chaotiin 24. Mai 2020 — 21:32

    Hallo lieber Moritz,
    das Buch habe ich schon bei Instagram gesehen und es steht noch auf meiner Wunschliste.
    Danke für deine tolle Rezension dafür.

    Zu deinem Kommentar bei mir. Anfangs dachte ich auch, dass es etwas klischeehaft wirkt, aber auf der anderen Seite hat es einfach in den Storyverlauf gepasst.
    Ich glaube, sonst hätte der Autor es mit dem Theaterstück nie so rüber bringen können, wie es dort der Fall war.

    Liebe Grüße
    Melanie

    Liken

  2. Das klingt genau nach dem Eindruck, den ich nach der Leseprobe schon hatte und die dafür gesorgt hat, dass ich unbedingt weiterlesen möchte. Danke für die Rezension!

    Gefällt 1 Person

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